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1987 Außenbeleuchtung wurde installiert, die 2. TT-Platte und für die Küche eine Kippbratpfanne angeschafft. Perlatoren in unseren 30 Wasserzapfstellen senkten den Wasserverbrauch von ca. 1.000 cbm auf ca. 750 cbm. 75 Jahre OG.

Bundeshäuserkonferenz in unserem NFH mit Beschluss zum bundesweiten „Häusergroschen“

1988 Der hintere Tagesraum bekam eine elektrische Leinwand und neue Tische.

Bundestreffen in Lünen mit Info- und Pickertstand von uns

1989 36.150 DM Investitionen für eine neue Abwasser-Pumpengeneration, 32 neue Stühle für die Zimmer, weitere Anschaffungen und für eine Dachreparatur. Unser NFH wurde 75 Jahre alt.

1990 Sechs neue Türen für die zweite Etage. 300.000ste Spendenmark seit 1978.

1991 Plan, Bau- und Zuschussantrag zur Aufstockung des Bungalows zur Auslagerung der Heimleiterwohnung und Personalräume. Geplante Kosten 540.000 DM. Diesen Plan mussten wir aufgeben. Die Bezuschussung wurde 1992 abgelehnt, weil Wohnungsbau nicht gefördert wurde. Wolfgang Ontrup hat die beiden geplanten Versionen mal skizziert.

1992 Die MV beschloss den Planungsbeginn zur Umstellung des Hauses auf Selbstversorgung. Für den Kanalanschluss musste als Stand der Technik eine Druckrohrspülanlage für rund 20.000 DM installiert werden.

1993 Fünfter Grundstückskauf 5.545 qm für 33.270,00 DM (6.00 DM/qm). 50% für den Aufwuchs. Wir haben somit nun 32.484 qm Grundbesitz am Tönsberg.

1994 gründeten Gertruds Bruder Wilfried Rüweler und seine Frau Christa in Australien die Naturfreundeortsgruppe Adelaide. Sie haben diesen Schritt gewagt und etwa 30 Gleichgesinnte, meist deutsche Auswanderer, zu einer Gruppe vereinigt. Auch nach Wilfrieds Tod halten wir weiterhin Kontakt.

1994 Die Modernisierung mit Umbau zum Selbstversorgerhaus begann am 1.10. Eine Solaranlage wurde auf dem Dach des Anbaus montiert. Der Ölverbrauch sank dadurch - aber auch durch Wegfall der Tagesgäste und die Reduzierung der Bettenzahl - von ca. 13.000 auf ca. 9000 Liter. Beim Beginn der Umbauarbeiten hatten wir seit 1914 insgesamt 450.572 Übernachtungen registriert.

1995 Die Modernisierung wurde im April mit einer kleinen Einweihungsfeier abgeschlossen. 3.200 freiwillige Arbeitsstunden unserer Mitglieder wurden dazu geleistet. Vier Monate lang hauste Alfred Siebenhaar im NFH, ließ früh am Morgen die Handwerker rein, bewachte Material und Werkzeuge und war quasi meine „online Verbindung“ zum Geschehen im Hause. Ich war so immer auf dem Laufenden und es konnten ohne lange Verzögerung Entscheidungen getroffen werden. Die Kosten für die Maßnahme in Höhe von 423.000 DM blieben im Rahmen unserer Planungen. Wir hatten den Rat von Annegret Höke befolgt, immer ca. 50.000 DM als Reserve zu lassen, da ja sowieso alles teurer werden würde. Bei uns war das aber nicht der Fall. So hatten wir sogar noch Geld über für Projekte im nächsten Jahr.

1996 Die Veranda wurde für ca. 23.000 DM erneuert und eine Blitzschutzanlage für mehr als 7.000 DM installiert. 500.000 DM erbrachte unsere Spendenaktion seit 1978. Eine tolle Leitung unserer Mitglieder. Mein Dank noch mal an alle.

1997 Unseren Plan, das Quellwasser zur Toilettenspülung zu nutzen, mussten wir nach Bedenken der Stadtwerke Oerlinghausen aufgeben. Wir sind letzter Verbraucher der Wasserzuleitung. Bei zu geringem Verbrauch steht das Wasser zu lange in der 600 m langen Leitung, wodurch die hygienisch einwandfreie Qualität gefährdet wird. Wir wechselten mit allen Versicherungen des Hauses zur Bayerischen Versicherungskammer. Erster Wasserschaden.

1998 Wasserschaden in der HL-Wohnung. Öltankraum und Öltanks sowie der Böschungsrutsch zum Bungalow wurde saniert. Die alte Vierkammeranlage war undicht geworden und wurde professionell abgedichtet. Dachten wir. Es ist leider auch beim zweiten Mal nicht ganz gelungen. Seitdem lassen wir unser Quellwasser durch die Anlage laufen damit sie immer voll ist.

1999 Feuerlöscher wurden von Pulver- auf Schaumfüllung umgestellt, das Dach vom Bungalow wurde saniert, die Kellertür bekam ein Vordach und in der Gruppenküche wurde der Heißwasserboiler ersetzt. Da der alte Computer nicht „2000 fähig“ war, musste ein neuer her.

2000 Nach dem Ortstermin mit der Polizei wurden die Fenster der Tagesräume, Gruppenküche und der ersten Etage über der Veranda gegen solche mit Sicherheitsglas ausgewechselt, die Kellertür wurde erneuert, der Schuhkeller bekam Bodenfliesen und die Dusche der zweiten Etage ein zusätzliches Fenster. Auf Anraten der Feuerwehr wurde der Zugangsweg oben am Haus verbreitert und der dicke Kirschbaum an der Kellertür gefällt. Die Büsche am Parkplatz an der Kellertür sind auf Mannshöhe zu kürzen. Die Abflussrinnen hinter dem Haus und der Bungalow-Schornstein wurden repariert. Kosten über 47.000 DM.

2001 Der Sandkasten wurde saniert und neu eingefasst, der Zufahrtsweg bekam Kantensteine und die Toiletten im Treppenhaus bekamen neue Heizkörper. Mit den notwendigen Reparaturen betrug die Gesamtinvestition ca 21.000 DM.

2002 Die Gruppenküche bekam einen neuen Kühlschrank, Veranda und Sitzgruppen im Außenbereich wurden neu gestrichen, der Vorgarten neu gestaltet und der Fettabscheider als Versicherungsfall repariert. Ab 1.1. ersetzte der Euro die DM. Für unsere Seniorengruppe, die zur Winterwoche im Hause weilte, hatten wir für Umtauschmöglichkeit direkt im NFH gesorgt.

2003 Gerd Weichynik wurde der siebte Vorsitzende des Vereins.

2004 Die Treppe hinauf zum Piperweg wurde in Eigenleistung gebaut. Die Stadt Oerlinghausen übernahm 2.000 € der Kosten. Der Gruppenkeller bekam einen neuen Tiefkühlschrank. Die geplante Sauna war wohl von Anfang an ein Flop. Niemand fragt mehr danach.